Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

Heimatfreunde Bremen grüßen aus den Fenstern des Heimathauses Ense – Bremen.

 

Der Vorstand des Heimatvereins Bremen wünscht allen Mitgliedern, Freunden,  Mitbürgern und Gästen in den 14 Dörfern zwischen Haarstrang, Möhne und Ruhr eine gute Zeit in Gesundheit und mit viel Freude. Eine kleine Arbeitsgruppe aus den Reihen des Bauhofes und des Heimatvereins stellte in der Dorfmitte Bremen den Maibaum auf, der in diesem Jahr mit einer neuen Standarte geschmückt worden ist. 

Die Standarte auf dem Maibaum zeigt das aktuelle Wappen der Gemeinde Ense und das historische Emblem des Amtes Bremen. Die Arbeitsgruppe des Bauhofes wurde von Friedhelm Peck, Franz-Josef Hering und Paul Wegener unterstützt.

 

 

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.

Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.

Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,

so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

 

Mit der ersten Strophe des traditionellen Mailiedes aus dem Jahre 1841 begrüßen die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins aus den Fenstern des Heimathauses den Feiertag des 1. Mai -                                                                           (Fotos: Heimatverein)

 

Kalendarium Ense im Mai

 

 

 

 

 

Die Gemeindepartnerschaft zwischen Ense und Eleu-di-Leauwette

 

 

Seit 37 Jahren (1983) bestehen bereits Kontakte zwischen Ense und Eleu-di-Leauwette.  Am 5. Mai 1989 wurde die Partnerschaft  in einer Feierstunde vor dem Bremer Rathaus von den Bürgermeistern Tillmann und Hernu besiegelt. 

Mit gegenseitigen Besuchen und der Bildung eines Förderkreises wird die Verbindung immer weiter gefestigt.                                                     Foto: Heimatverein Ense-Bremen

 

 

 

 

 

 

 

77 Jahre Möhnekatastrophe

 

Am 17. Mai 1943 kam es durch die Sprengung der Möhnetalsperre zur Katastrophe für die Anwohner des Möhne- und Ruhrtales. Mit großer Wucht wälzte sich die Flutwelle durch die Täler und brachte Tod und Zerstörung.  Zur Erinnerung daran wurde im Jahr 2015 ein Mahnmal an der Sperrmauer errichtet.

Die Fotos zeigen das Kloster Himmelpforten vor und nach der verheerenden Flutwelle.                            (Fotos: © Ense-Press, P. Haase)

 

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KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE
    

           

Mai

 

1.     1898 nimmt die Ruhr-Lippe-Eisenbahn (Kleinbahn) ihren Betrieb auf; die Strecke

                  Werl – Neheim  – Hüsten hat Haltestellen in Sieveringen, Volbringen, Oberense

                  und  Niederense

         1973 zieht St. Georg, Gelsenkirchen als Pächter in das stillgelegte Krankenhaus St. Josef ein

         2010 Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Bremen feiert sein 100jähriges Bestehen

2.    

3.    

4.    

5.     1951 bekommt Bilme eine Volksschule (schon um 1650 ist dort ein Lehrer verzeichnet)

        1989 unterzeichnen die Gemeinde Ense und die französische Gemeinde Eleu-dit-Leauwette

                  einen Partnerschaftsvertrag (Gemeinden Europas)

        2000 75 Jahre Sängerkreis Haar-Börde Feier in der Schützenhalle Bremen

6.     

7.     

8.     1298 erhält Ritter Goswin (Schultheiß) von Soest den Dahlhoff, der später den

                  Schüngels zu Oevinghausen und den Fürstenbergern gehört

        1298 wird Ritter Goswin von Soest mit dem Hof Füchten und seinem Zehnten belehnt

        1819 erscheint erstmals das „Soester Wochenblatt“ als erste Zeitung im Kreis

9.    

10.    1381 gehen Wennemar und seine Söhne ihre bisher freieigene Burg Waterlappe

                   dem Erzbischof von Köln und erhalten sie als Lehen wieder zurück

         1477 ist der Bredelarer Mönch Hermann von Arnsberg erster Kaplan in Himmelpforten

11.   

12.  

13.    1927  gründete Fritz Peck ein neues Unternehmen zur Herstellung von Dachziegeln

         1973 stirbt in Bremen Hauptlehrer Fritz Böhmer, ehemaliger Landrat des Kreises Soest

                   1964 – 1969

14.    1911 entstehen aus der „Jünglings-Sodalität“ der Spielmannszug Niederense und

                   der TuS Niederense

15.   

16.   

17.    1943 überflutet die Möhne nach der Sprengung der Talsperrenmauer die Täler und

                    zerstört das Kloster Himmelpforten (Errichtung des Mahnkreuzes 1963)

18.  

19.    1246 verkauft Graf Adolf von der Mark den Döringhof an das Hohe Hospital zu Soest

  1968 feiert der MGV „Eintracht“ Waltringen sein 60jähriges Jubiläum

20.   

21.    1922 begeht der Männergesangverein „Harmonie“ Bremen sein 50jähriges Stiftungsfest

22.   

23.    1975 wird Clemens Tillmann, Waltringen, Enser Bürgermeister

24.   

25.   

26.   

27.    1276 stellt Albertus Magnus dem Kloster einen Ablaßbrief

  1321 verkauft Conradus Hunninchus dem Bremer Pfarrer Wigand einen alten Kotten zu Bremen

  1931 stirbt der Ehrenamtmann Franz Kuhlhoff, dessen Vater an der Möhne nach der

           Regulierung 1858 eine Papierfabrik als erste Fabrik im Amtsbereich gegründet hatte

28.   

29.   

30.   

31.    1964 verkehrt der letzte Zug zwischen Niederense und Arnsberg

 

Heimatministerium fördert das Projekt einer kulturellen Begegnungsstätte

 

Der Heimatverein Bremen hat sein neues Konzept und die darauf aufbauende neue Raumplanung des Heimathauses mehrfach vorgestellt- jetzt ist das Heimatministerium in Düsseldorf die erste Einrichtung, die zu der großen Begeisterung über die Inhalte des Projektes nun auch das große Geld zugesprochen hat: 269.914,00 € hat das Ministerium dem Heimatverein Bremen schriftlich zuerkannt. Das ist eine Förderung von 90 % der Antragssumme, den Rest muss der Heimatverein als Eigenmittel aufbringen.

Wegen der zurzeit herrschenden Virus-Problematik ist der Förderbescheid dem Heimatverein von der Bezirksregierung Arnsberg postalisch zugeleitet worden. Mit Dank und großer Freude haben Clemens Tillmann und Romanus Bartels die weiteren Vorstandsmitglieder und die Gemeindeverwaltung sofort informiert. Ein besonderes “Danke“ sagten die beiden Vertreter den „guten Geistern“, die in den Fokusgruppen, Vereinen, Organisationen und Kirchen in Zusammenarbeit mit dem Architekt Manfred Vetter, dem LEADER-Büro Ense und dem Büro für Case Management  (COM.CAT) in Düsseldorf das neue Konzept und die neue Raumplanung in über 800  ehrenamtlichen Arbeitsstunden erarbeitet und  verschiedenen Geldgebern vorgestellt haben. Diese Förderung durch das Heimatministerium gibt uns Motivation für die jetzt vor uns liegende Mehrarbeit, die wir gerne leisten. Auch ist es ein Gewinn für die ganze Gemeinde, die für das Denkmal geschützte Gebäude (1700 von Pfarrer Splitthoven gebaut) eine neue zukunftsorientierte Ausgestaltung bekommt. Mit den Fachkräften der Verwaltung und den politischen Gremien, die Romanus Bartels zeitgleich über den Förderbescheid informiert hat, werden wir gezielt und engagiert zusammenarbeiten, so der Sprecher Clemens Tillmann im Namen der großen Gemeinschaft der Mitglieder und Freunde des Heimatvereins.

Foto: Archiv Heimatverein

Mit dem Förderbescheid über 269.914,00 € bekommen die Räume des Heimathauses eine zukunftsorientierte Ausgestaltung. Ein Gewinn für alle Bürger der Gemeinde, aber auch für das neue Programmangebot des Heimatvereins, der in Eigeninitiative mit Unterstützung von Rat und Verwaltung dieses Projekt initiiert hat.

Clemens Tillmann und Romanus Bartels - hier vor dem Heimathaus - freuen sich, die Mitbürger über die Förderung des Heimatministeriums in Düsseldorf und den couragierten Einsatz der Bezirksregierung Arnsberg, die weitere Verzögerungen ausgeräumt hat, zu informieren – ein Gewinn für Ense!

 

Die Ortsmitte Bremen einmal vor 50 Jahren und als Vergleich die aktuelle Aufnahme aus September 2019

 

Zeiten ändern sich – Orte auch

Eine einmalige und interessante Fotoschau präsentieren die drei Heimatgruppen Höingen, Niederense und Bremen am, Samstag 07. September 2019 ab 15 Uhr im Saal des Gasthauses „Zur Alten Post“ in Bremen. Gezeigt werden Standorte im Vergleich aufgenommen vor 50 Jahren und heute.

Zwei besonders eindrucksvolle Luftbildaufnahmen von der Ortsmitte Bremen (Fotos Heimatverein) lassen den Informationsgehalt dieser Fotoschau erkennen. Ca. 60 großformatige Fotos aus verschiedenen Dörfern werden auf Stellwänden präsentiert.

   

Auch in diesem Saal „Zur Alten Post“ gibt der Imkerverein Ense einen Einblick in die wertvolle Arbeit der Bienenzüchter. Die Heimatgruppen und der Imkerverein freuen sich über ein starkes Interesse an dieser Ausstellung aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Ense.

 

Schnadegang des Heimatvereins Bremen wird verschoben

Der für den 14. September 2019 geplante Schnadegang wird verschoben, da bereits aus Anlass des Gemeindefestes eine Sternwanderung nach Bremen stattfindet.

 

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Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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