Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE
    

           

Oktober

 

1.     1876 besuchen die Kinder aus Niederense und Himmelpforten ihre neu errichtete Schule

                   auf der Veva

         1904 wird das Amt Bremen dem (katholischen) Schulrat in Arnsberg unterstellt, ab 1935

                   gehören die Schulen des Amtes zum Schulinspektionsbezirk Soest

         1928 wird erstmalig eine Straßenbeleuchtung in Bremen aufgestellt, insgesamt

                   vier Lampen auf einer Länge von 750 Metern und zwar beim alten Kriegerdenkmal,

                   bei Kaufmann Tigges, bei Schulte-Schnittger (Dorfausgang) Gröchte.

         1965 gründen 29 Höinger die Katholische Arbeiterbewegung St. Josef Höingen

2.     1925 erhält Höingen die ersten Telefone, 4 Privatanschlüsse und eine

                   "Öffentliche Fernsprechzelle"

         1971 Laienprediger Ing. Helmut Schulz (Ense-Niederense) als erster Laienprediger des

                   Kirchenkreises Soest-Lippstadt in Pauluskirche Werl eingeführt.

3.     1964 kommen 52 Interessenten zur Gründung des Freundschaftsclub Niederense-Süd

                  Zusammen

         2009 Die Schützenbruderschaft St. Lambertus feiert mit allen Königinnen und Königen

                   das 100jährige Bestehen der Schützenhalle Bremen

4.     1979 wird der erste Vertrag zwischen der Gemeinde und der Vereinigte Elektrizitätswerke AG

                   zur Versorgung des Gemeindegebietes mit Ferngas geschlossen

         1988 wird die Ballspielhalle in Bremen eingeweiht

5.      1953 wird der Personenverkehr auf der Kleinbahn stillgelegt

6.

7.      1546 wird Dietrich von Fürstenberg, später Bischof v. Paderborn (großes Ehrengrab), auf der

                   Waterlappe geboren

8.      1802 besetzen hessische Truppen das Amt Werl (mit Kirchspiel Bremen) und beenden damit

                   dessen 600jährige Zugehörigkeit zum kurkölnischen Westfalen

9.

10.    1647 erlaubt Kurfürst Ferdinand von Köln eine Kollekte für das eingeäscherte Kloster

                    Himmelpforten

          1967 wird der erste notarielle Kaufvertrag der Gemeinde Höingen für das Gewerbegebiet

                    geschlossen

11.    1953 wird die Frauen-und Müttergemeinschaft Niederense gegründet

          1959 blickt die Freiwillige Feuerwehr Niederense auf 25 Jahre Tätigkeit zurück

12.

13.

14.

15.

16.

17.

18.    1949 wird ein Einbruch in die Bilmer Kirche versucht und auf Pfarrer Dr. Fuhlrolt  geschossen

19.    1869 feiert die Kapelle Waltringen 300 Jahre Gottesdienst (1954 Neubau)

20.    1633 wird im Dreißigjährigen Krieg Himmelpforten niedergebrannt. In diesen Tagen kommt es

                   auch zu Brandanschlägen auf die Waterlappe und zum Angriff auf das Madonnenbild

                   (Schwedenbild) in der Bremer Kirche

          1968 wird der Rassegeflügelzuchtverein Bremen 60 Jahre alt

          1975 kauft St. Georg, Gelsenkirchen die Krankenhausanlage und benennt sie „Haus am Spring“

21.

22.

23.

24.    1956 wird das alte Pfarrhaus Bremen abgerissen (gebaut 1783, ältestes Pfarrhaus, spätere

                   Pfarrtenne)

25.    1904 beginnen drei Paderborner Vincentinerinnen mit der ambulanten Krankenpflege

                   (Station: alte Kaplanei)

          1976 schließen sich 12 Männer zur "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im

                    Kirchspiel Bremen e.V." zusammen

26.

27.     1716 verkauft der Wittener Freiherr von der Reck seine Rente aus Söbbelers Hof an das

                     Kloster Himmelpforten

28.

29.     1802 ergreifen die hessischen Behörden Besitz von Kloster Himmelpforten und verpflichten

                    den Konvent auf den neuen Landesherrn, Landgraf Ludwig von Hessen-Darmstadt

30.

31.     1881 wird das Gasthaus Heideröschen fertiggestellt

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Soester Anzeiger vom 29.08.2020

Krautbundwanderung Ense 2020

 

Die Krautbundwanderung fand am Samstag, 15. August 2020, statt. Gemeinsam hatten der Imkerverein Ense, der Heimatverein Ense-Bremen und Firma COM.CAT eine interessante, lehrreiche und sehr viel Freude bereitende Informations- und Wanderveranstaltung rund um das Krautbund durchgeführt. Dabei wurden viele verschiedene Kräuter besprochen und eingesammelt. Durch das Programm führten Barbara Klein und Esther Terhaag.

Der Wunsch aller Teilnehmer zum Ende der Krautbundwanderung war, eine Fortsetzung im nächsten Jahr. 

Ein Video der erfolgreichen Veranstaltung kann unten eingesehen werden.

Foto: © Peter Haase

Ministerin im Heimathaus Ense-Bremen

 

Auf Einladung des Heimatvereins Ense-Bremen, besuchte Ina Scharrenbach -NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung- am 27. Juli das Heimathaus.

Der Komet "Neowise"

 

Der Komet "Neowise" steht heute der Erde so nah wie nie, unterhalb des Sternbildes "Großer Wagen" ist er sichtbar.

Egbert Radine hat ihn mit mit einmalig beeindruckenden Bildern von der Haar aus, über Werl festgehalten und dem Heimatverein zur Verfügung gestellt.  

Foto: © Egbert Radine
Foto: © Egbert Radine

 

 

 

 

 

 

An der historischen Stelle des St. Josefs-Krankenhauses trafen sich die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Bremen mit Andreas Rother (2.v.r.) und Willi Wrede (3.v.r.). Die Ausführungen über die Anlage „Wohnen am Park“ fanden große Zustimmung.

                                             Foto: © Archiv Heimatverein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziegelsteine des historischen Krankenhauses schmücken „Wohnen am Park“

 

Alle Wohnungen verkauft – Respekt und Anerkennung der jungen Architektin Madeleine Wrede

 

Drei historische Zeugnisse des Bremer Krankenhauses sind Josefstatue, Kapellenfenster und Turmkreuz – für den Erhalt hatte sich der Heimatverein eingesetzt und fand spontan große Zustimmung der Bauherren. Diese Zeugnisse der Geschichte des St. Josefs-Krankenhauses werden in die neue Wohnungsanlage im Außenbereich integriert.

Die Einstellung der beiden Bauherren Andreas Rother und Willi Wrede zu diesem Projekt an historischem Standort wurde von den Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins Bremen besonders anerkannt.

Bei einem gemeinsamen Rundgang wurde das Innenleben der Anlage vorgestellt und die ansprechende Architektur der jungen Architektin Madeleine Wrede erläutert. Die Verblendung des Außenmauerwerks im Erdgeschoss mit den Ziegelsteinen des alten St. Josef-Krankenhauses wurde von den Heimatfreunden als besonders gelungen herausgestellt. Mit dem Hinweis, dass aktuell die ersten Neubürger in ihre Wohnungen einziehen, wurde die sehr informative Gesprächsrunde mit Willi Wrede, Andreas Rother und Architektin Madeleine Wrede abgeschlossen.

Für die Ausführungen wurde den Beteiligten ein Präsent als Dankeschön überreicht.

Es folgte die Vorstandssitzung der Heimatfreunde im Heimathaus. 

 

Vorstandsmitglieder erweitern QR-Code Infotafeln

 

Während eines Arbeitseinsatzes haben unsere Vorstandsmitglieder ein neues QR-Code-Schild am Friedhofszugang neben der Gedenkstätte des Betkaspers aufgestellt. Ein weiteres, zusätzliches QR-Code-Schild am alten Spritzenhaus (Geländer am Gehweg der Straße Zur Waterlappe). Als Erinnerung an die Eltern von Abbe Stock, die in Ruhne gewohnt haben, wurde an der Glocke ein weiteres QR-Code-Schild aufgestellt. Über den QR-Code können weitere interessante Informationen aus dem Internet auf das Handy übertragen werden.

Foto: © Archiv Heimatverein

Heimatfreunde Bremen grüßen aus den Fenstern des Heimathauses Ense – Bremen.

 

Der Vorstand des Heimatvereins Bremen wünscht allen Mitgliedern, Freunden,  Mitbürgern und Gästen in den 14 Dörfern zwischen Haarstrang, Möhne und Ruhr eine gute Zeit in Gesundheit und mit viel Freude. Eine kleine Arbeitsgruppe aus den Reihen des Bauhofes und des Heimatvereins stellte in der Dorfmitte Bremen den Maibaum auf, der in diesem Jahr mit einer neuen Standarte geschmückt worden ist. 

Die Standarte auf dem Maibaum zeigt das aktuelle Wappen der Gemeinde Ense und das historische Emblem des Amtes Bremen. Die Arbeitsgruppe des Bauhofes wurde von Friedhelm Peck, Franz-Josef Hering und Paul Wegener unterstützt.

 

 

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.

Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.

Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,

so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

 

Mit der ersten Strophe des traditionellen Mailiedes aus dem Jahre 1841 begrüßen die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins aus den Fenstern des Heimathauses den Feiertag des 1. Mai -                                                                           (Fotos: Heimatverein)

 

Heimatministerium fördert das Projekt einer kulturellen Begegnungsstätte

 

Der Heimatverein Bremen hat sein neues Konzept und die darauf aufbauende neue Raumplanung des Heimathauses mehrfach vorgestellt- jetzt ist das Heimatministerium in Düsseldorf die erste Einrichtung, die zu der großen Begeisterung über die Inhalte des Projektes nun auch das große Geld zugesprochen hat: 269.914,00 € hat das Ministerium dem Heimatverein Bremen schriftlich zuerkannt. Das ist eine Förderung von 90 % der Antragssumme, den Rest muss der Heimatverein als Eigenmittel aufbringen.

Wegen der zurzeit herrschenden Virus-Problematik ist der Förderbescheid dem Heimatverein von der Bezirksregierung Arnsberg postalisch zugeleitet worden. Mit Dank und großer Freude haben Clemens Tillmann und Romanus Bartels die weiteren Vorstandsmitglieder und die Gemeindeverwaltung sofort informiert. Ein besonderes “Danke“ sagten die beiden Vertreter den „guten Geistern“, die in den Fokusgruppen, Vereinen, Organisationen und Kirchen in Zusammenarbeit mit dem Architekt Manfred Vetter, dem LEADER-Büro Ense und dem Büro für Case Management  (COM.CAT) in Düsseldorf das neue Konzept und die neue Raumplanung in über 800  ehrenamtlichen Arbeitsstunden erarbeitet und  verschiedenen Geldgebern vorgestellt haben. Diese Förderung durch das Heimatministerium gibt uns Motivation für die jetzt vor uns liegende Mehrarbeit, die wir gerne leisten. Auch ist es ein Gewinn für die ganze Gemeinde, die für das Denkmal geschützte Gebäude (1700 von Pfarrer Splitthoven gebaut) eine neue zukunftsorientierte Ausgestaltung bekommt. Mit den Fachkräften der Verwaltung und den politischen Gremien, die Romanus Bartels zeitgleich über den Förderbescheid informiert hat, werden wir gezielt und engagiert zusammenarbeiten, so der Sprecher Clemens Tillmann im Namen der großen Gemeinschaft der Mitglieder und Freunde des Heimatvereins.

Foto: Archiv Heimatverein

Mit dem Förderbescheid über 269.914,00 € bekommen die Räume des Heimathauses eine zukunftsorientierte Ausgestaltung. Ein Gewinn für alle Bürger der Gemeinde, aber auch für das neue Programmangebot des Heimatvereins, der in Eigeninitiative mit Unterstützung von Rat und Verwaltung dieses Projekt initiiert hat.

Clemens Tillmann und Romanus Bartels - hier vor dem Heimathaus - freuen sich, die Mitbürger über die Förderung des Heimatministeriums in Düsseldorf und den couragierten Einsatz der Bezirksregierung Arnsberg, die weitere Verzögerungen ausgeräumt hat, zu informieren – ein Gewinn für Ense!

 

Die Ortsmitte Bremen einmal vor 50 Jahren und als Vergleich die aktuelle Aufnahme aus September 2019

 

Zeiten ändern sich – Orte auch

Eine einmalige und interessante Fotoschau präsentieren die drei Heimatgruppen Höingen, Niederense und Bremen am, Samstag 07. September 2019 ab 15 Uhr im Saal des Gasthauses „Zur Alten Post“ in Bremen. Gezeigt werden Standorte im Vergleich aufgenommen vor 50 Jahren und heute.

Zwei besonders eindrucksvolle Luftbildaufnahmen von der Ortsmitte Bremen (Fotos Heimatverein) lassen den Informationsgehalt dieser Fotoschau erkennen. Ca. 60 großformatige Fotos aus verschiedenen Dörfern werden auf Stellwänden präsentiert.

   

Auch in diesem Saal „Zur Alten Post“ gibt der Imkerverein Ense einen Einblick in die wertvolle Arbeit der Bienenzüchter. Die Heimatgruppen und der Imkerverein freuen sich über ein starkes Interesse an dieser Ausstellung aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Ense.

 

Schnadegang des Heimatvereins Bremen wird verschoben

Der für den 14. September 2019 geplante Schnadegang wird verschoben, da bereits aus Anlass des Gemeindefestes eine Sternwanderung nach Bremen stattfindet.

 

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Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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