Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

Die nächsten Termine:

25.    April             Ergebnisse der Ausgrabungen „Gerlinger Notweg“ mit Dr. Georg Eggenstein     

27.    April             Schnadegang Niederense

                               50 Jahre Heimatverein Himmelpforten

1.      Mai               Maifeier Dorfmitte Bremen

_______________________

                                      Wer ist Wer - Heimatverein sucht Namen

Am Sonntag, den 7. April, sucht der Heimatverein in der Zeit von 11.00 bis 13.00 Uhr mit Hilfe der Besucher die Namen der Personen auf historischen  Dokumenten. Im Heimathaus, Kirchplatz 7, werden historische Dokumente und Schriften archiviert, die aber nicht immer Personen und Orten zugeordnet werden können. Besucher sind deshalb eingeladen, dem Heimatverein bei der Archiv-Arbeit zu unterstützen.

Konkret wird auf dem Foto 1 der Name des mutigen Jugendlichen gesucht, der vom Sprungbrett in das erste Freibad von Bremen springt; auf dem Foto 2 sind  die Namen der Radsportgruppe nicht bekannt. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, diese Archivarbeit zu unterstützen, auch können morgen in der Zeit von 11 – 13.00 Uhr die Räume des Heimatvereins gern besichtigt werden.

 

_____________________________________________

 

Kalendarium Ense für April

Der Keggenhof in Waltringen

Die Ursprünge des Hofes „Keggenhof“ gehen in das 9. Jahrhundert zurück, als die Besitzung an das Kloster Werden übertragen wurde. Das Kloster Werden war 796 gegründet worden. Als einer, der diesem Kloster Abgaben liefern musste, wird „Elo tho Waltarichuson“ („zu den Häusern des Walter“) genannt.

"Der Keggenhof wird erstmals im Jahre 1270 urkundlich erwähnt. Ritter Sifrid von Hachen (Hachnen) überträgt mit Zustimmung seiner Brüder und Schwestern dem Konvent und der Kirche in Oelinghausen (Volinchusen) eine Hufe in Waltringen (Waltrinchusen) mit dem Zehnten als Eigengut. Hierbei kann es sich nur um den späteren Keggenhof handeln, da Oelinghausen über viele Jahrhunderte nur einen einzigen großen Hof in Waltringen besaß.

Schon 1474 erscheint der Hof im Besitz eines gewissen Keyghe und somit unter seinem über Jahrhunderte gültigen Namen Keggenhof. Aus späteren Urkunden geht auch hervor, dass zum großen Keggenhof ein kleinerer Hof (Kotten) gehörte, der wahrscheinlich schon im Oelinghauser Güterverzeichnis von 1280 genannt wurde. Licht in den gesamten Vorgang bringt eine wichtige Oelinghauser Urkunde vom 21. April 1303.

Bis zur Klosteraufhebung  im Jahre 1804 gehörte der Hof  über 530 Jahre zum Bestand und Eigentum des  Klosters Oelinghausen."

1832 wurde die Hofanlage freies Eigentum der Familie Keggenhof, die 1959 Anton Nölle als Erben einsetzte.

                                                                                                                              Quelle: Bernhard Padberg, Freundeskreis Oelinghausen e.V.

_______________________________________

 

79 Jahre Amt Bremen  +  50 Jahre Ense = 129 Jahre eine starke Gemeinschaft

„Durch Erlaß des Herrn Ministers des Innern vom 20. Vorigen Monats ist im Einvernehmen mit dem Bezirks-Ausschuss hierselbst  bestimmt worden, dass das Kirchspiel Bremen sowie die Gemeinden Sieveringen und Blumenthal von dem Amte Körbecke im Kreise Soest abgetrennt und zu einem Amte unter der Bezeichnung „Amt Bremen“ vereinigt werden, was hierdurch mit dem Bemerken bekanntgemacht wird, dass die Amtsteilung mit dem 1. April des Jahres zur Ausführung gelangt.“                                                                                                           

                                                                                                                             Arnsberg, 14. Februar 1890

                                                                                                                               Der Regierungspräsident

 

„Mit der Amtserhebung Bremens am 1. April 1890 beginnt der Prozeß der kommunalen Verselbständigung der heute in der Gemeinde Ense zusammengeschlossenen  Dörfer und Ortsteile. Dies ist ein wichtiger Markstein in der Geschichte des kommunalen Lebens, der zu Recht verdient, in die Erinnerung der heute  lebenden Generation gerufen zu werden.“       

                                                                                                                                 Prof. Dr. Paul Leidinger                              

 

______________________________________

 

KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE

 

                                                                         

                                                           April

1.     1890 wird das Kirchspiel Bremen aus dem Amt Körbecke ausgegliedert und als eigenständiges

                  Amt Bremen in Himmelpforten errichtet

2.     1982 wird das Heimathaus Bremen seiner neuen Bestimmung übergeben

3.    

4.    

5.     1269 fällt das Lehen zu Volbringen dem Kloster Himmelpforten zu

6.     1804 wird das Kloster Himmelpforten (nach 550 Jahren) aufgehoben, die Nonnen leben

                   teilweise in der Pfarrei Bremen (17 Chor- und 16 Laienschwestern)

7.     

8.     1945 kommt mit dem Einzug amerikanischer Truppen für das Amt das Kriegsende

        1989 schließen Ense und die Marktgemeinde Burkardroth eine Gemeindefreundschaft

9.     1949 weiht Erzbischof Lorenz Jaeger die neue Kirche der Pfarrei Himmelpforten in Niederense

10.   1857 wird der Gutsbesitzer Heinrich Schulte, Niederense, geboren

                  (ab 1924 Ehrenbürger von Niederense)

11.   1829 wird ein Arbeiter im Steinbruch an der Waterlappe tödlich verschüttet,

                  daher ist der Steinbruch gesperrt

         1969 bildet sich der "Verein für Geschichte und Heimatpflege der Gemeinde Niederense e.V."

                  mit  eigenen Räumen in der alten Schule (Museum)

12.   1883 soll der erste Postbriefkasten in Sieveringen angeschafft werden

13.  

14.  

15.   1924 bilden 15 Höinger den Spielverein Höingen 1924

16.  

17.  

18.  

19.  

20.   1813 wird die erste Möhneregulierung  geplant

21.   1303 ist Kloster Oelinghausen im Besitz des Keggenhofs, Waltringen

         1480 kauft Himmelpforten einen Volbringer Hof  

22.  

23.  

24.  

25.  

26.  

27.   1339 kauft Wilhelm von Fürstenberg Besitz am Fidelberg bei Bremen

28.   1234 wird das freie Pfarrerwahlrecht der Einwohner des Kirchspiels Bremen

                  (ggb. St. Georg Köln)  geregelt. Zeugen: Brüder Ritter de Caminata (bei Waltringen,

                  wahrsch. Oevinghausen) und Conradus de Ense

29.   1295 verzichtet Wezelinus von Ervete auf seine Güter zu Sieveringen 

                   (Urkunde in Övinghausen ausgestellt)

         1725 wird die im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Klosterkirche von Himmelpforten geweiht

                  (Neubau des Klosters 1697 -1725), Weihe der ersten Kirche dort  30.4.1284

30.   1890 wird der Maler Prof. Eberhard Viegener geboren, dessen Atelier in Bittingen steht

 

 

 

 

Veranstaltungen des Heimatvereins Bremen in 2019:

7.      April             Tag der offenen Tür

25.    April             Ergebnisse der Ausgrabungen „Gerlinger Notweg“ mit Dr. Georg Eggenstein     

27.    April             Schnadegang Niederense

                               50 Jahre Heimatverein Himmelpforten

1.      Mai               Maifeier Dorfmitte Bremen

19.    Juli                 KIFF – Kinderferienprogramm im Fürstenberg

6./7. September   50 Jahre Gemeinde Ense

14.    September   Schnadegang Heimatverein Bremen

13.    Oktober        Tag der offenen Tür

 

Weitere noch nicht terminierte Veranstaltungen:

Ausflug Soest - Wiesenkirche, Steinmetz-Werkstatt

Lebendiger Adventskalender – Krippe Waterlappe

Jahreshauptversammlung

 

_________________________________________

 

 

Ausgrabungsfeld Ense-Bremen, Ruhner Weg - Foto: © Bartels
Quelle Stadtarchiv Werl, Dep. v. Papen Koeningen: Foto ©Ausschnitt aus der Jagd-Karte

 

 

 

Die „Haar-Kapelle“ - St. Lucia

Am 07. Januar 1728 stiftet Pfarrer Johann Dietrich Spliethofen die St. Lucia-Kapelle auf der Haar zwischen Ruhne und Bremen.  Der Standort der Kapelle wurde in einer Jagd-Karte der Stadt Werl (Entstehung  vor 1855) festgehalten (siehe Foto).

Der Verlauf der „Jagdschnade“ vom 22. Oktober 1743, führte laut Aufzeichnungen im Stadtarchiv Werl an der St. Lucia-Kapelle vorbei (urkundlicher Nachweis über die „Haar-Kapelle St. Lucia“). 

Im Wortlaut auszugsweise:

 „… entlang weither durchs Ruhner Feld nechst an der gebauten Lucien Capellen her …“

Pfarrer Spliethofen hatte bereits im Jahr 1700 ein Haus in Bremen für seine Schwester Angela gebaut, welches heute im Besitz der Gemeinde Ense ist, näher bekannt als Heimathaus.

­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­

Gebäude und Plätze auf einen Blick

Sehenswürdigkeiten auf einer Karte

 

 

BREMEN • Wichtige Gebäude und Plätze auf einer Karte. Die Enser Sehenswürdigkeiten finden Zuspruch. Das Mahnmal Himmelpforten, der Fürstenberg, die Pfarrkirche St. Lambertus, der Bildstock in der Dorfmitte, das Mucher Kreuz, das Alte Spritzenhaus mit Gefangniszelle und viele andere Gebäude und Plätze laden die Enser und Gäste zur Besichtigung ein.

Vergangenen Sonntag konnten die Besucher im Heimathaus in einer Gesamtschau 16 wichtige und zum Teil denkmalgeschützte Gebäude und Plätze kennenlernen. AufQR-Tafeln waren diese Sehenswürdigkeiten auf einer großen Gemeindekarte den jeweiligen Dörfern und Einzugsbereichen zugeordnet -mit dieser Dokumentation sollte die Anregung gegeben werden, die Sehenswürdigkeiten der Heimatgemeinde zu besuchen und Neubürger wie Gäste auf die Geschichte der Ortsteile aufmerksam zu machen. Wer noch weitere geschichtliche Daten und Fakten ergänzen kann, ist eingeladen, dem Heimatverein davon Kenntnis zu geben -die Kontaktdaten können der Internetseite des Heimatvereins Bremen (www.heimatverein-Ense-Bremen.de) entnommen werden.

Gesamtschau im Heimathaus

Die Gemeinschaft trifft sich jeden zweiten Mittwoch des Monats im Heimathaus und erarbeitet neue Projekte auf der Basis der historischen Entwickung und der aktuellen Lage der Gemeinde Ense, der Heimatgemeinde auf der "Sonnenseite des Sauerlandes".

    Soester Anzeiger v. 26.10.2018     

_________________________

Hinweis zum Kalendarium - Wegweiser durch die Heimatgeschichte

 

Um das Kalendarium auf einen aktuellen Stand zu bringen, bitten wir um Informationen über das Kontakt-Formular.

_________________________

Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein