Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

Kalendarium Ense für Februar

 

Erinnerung an einen frommen Mann

 

 

Immer dann, wenn die Pfarrgemeinde St. Lambertus zu Bremen das Fest der „Ewigen Anbetung“ feiert, wird man sich des Kaspar Schwarze erinnern, der in ganz Westfalen als „Betkaspar“ bekannt war. Er wurde am 13. Juni 1830 in Soest geboren und starb am 13. Mai 1911 in unserer Nachbarstadt Werl. Fast 40 Jahre seines Lebens wanderte er von Kirche zu Kirche, um an den Gebeten der Ewigen Anbetung teilzunehmen. Auf dem Werler Friedhof hat er sein Ehrengrab und in unserer Gemeinde Bremen ein Denkmal, welches 1930 der damalige Pfarrer Dinkloh aus alten Grabsteinen errichten ließ. Es steht am unteren Friedhofseingang.

 

                                                               Quelle: Helmut Haase, Ense Bremen, „Die Geschichte des Kirchspiels Bremen“

Gedenkstätte Kaspar Schwarze, gnt. Betkaspar, am Eingang zum alten Friedhof in Ense-Bremen. Bild rechts: Bildstock, geschnitzte Darstellung des betenden Kaspar Schwarze vorm Altar, Innenwandtafel, Eiche, geschaffen 1937 vom Bildhauer Josef Wäscher
KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE
    

            

Februar

 

1.       1641 wird Placidus v. Droste geboren, Fürstabt von Fulda und Aufkäufer von Haus Füchten für die Familie Droste

    1886 wird der erste Spritzenmeister in Sieveringen gewählt

    1971 schließen sich acht Enser Sportvereine zum Gemeindesportbund zusammen

2.

3.       1308 kauft Himmelpforten das Monykengut zu Lüttringen

4.   

5.   

6.   

7.       1749 wird die Vikarie „St. Lucia ad Haaram“ gegründet; die Haarkapelle ist verschwunden, die Vikarie lebt als Kaplanei weiter

8.

9.       1933 wird das Lörmecke-Wasserversorgungs- Projekt beschlossen, dem sich im Laufe der Jahre

                   die Gemeinden anschließen

10.     

11.   

12.   

13.   

14.     1890 verfügt der Regierungspräsident nach Erlass des Ministers des Innern vom 20. 1. Die

                    Abtrennung des Amtes Bremen vom Amt Körbecke

15.  

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17.  

18.  

19.  

20.  

21.  

22.    1369 gibt Graf Gottfried von Arnsberg zum Neheimer Burglehen das Gut zu Lüttringen, das         

                  Vorwerk genannt

23.  

24.    1354 kauft Himmelpforten den halben Spychof im Norden von Niederense

25.    1952 wird der Brieftaubenverein „Sturmvogel Bremen“ gegründet

26.    1977 gründen 9 Angelfreunde den  Sportfischerverein Himmelpforten e.V. Ense-Niederense

27.  

28.    1950 verliert die letzte Lebensmittelkarte ihre Gültigkeit; von 1939 bis 1950 wurden Brot,

                  Fleisch, Fett, Zucker u. a. nur gegen Kartenabschnitte ausgegeben

29.  

 

 

 

Die Ortsmitte Bremen einmal vor 50 Jahren und als Vergleich die aktuelle Aufnahme aus September 2019

 

Zeiten ändern sich – Orte auch

Eine einmalige und interessante Fotoschau präsentieren die drei Heimatgruppen Höingen, Niederense und Bremen am, Samstag 07. September 2019 ab 15 Uhr im Saal des Gasthauses „Zur Alten Post“ in Bremen. Gezeigt werden Standorte im Vergleich aufgenommen vor 50 Jahren und heute.

Zwei besonders eindrucksvolle Luftbildaufnahmen von der Ortsmitte Bremen (Fotos Heimatverein) lassen den Informationsgehalt dieser Fotoschau erkennen. Ca. 60 großformatige Fotos aus verschiedenen Dörfern werden auf Stellwänden präsentiert.

   

Auch in diesem Saal „Zur Alten Post“ gibt der Imkerverein Ense einen Einblick in die wertvolle Arbeit der Bienenzüchter. Die Heimatgruppen und der Imkerverein freuen sich über ein starkes Interesse an dieser Ausstellung aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Ense.

 

Schnadegang des Heimatvereins Bremen wird verschoben

Der für den 14. September 2019 geplante Schnadegang wird verschoben, da bereits aus Anlass des Gemeindefestes eine Sternwanderung nach Bremen stattfindet.

 

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Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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