Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

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Vorstands- und Beiratssitzung

Mittwoch, 14. August, 19 Uhr im Heimathaus

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KiFF 2019 - Unterwegs im Mittelalter

Die Fotos aus dem Fürstenberg sind in der Bildergalerie anzusehen

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Der Schwalbenschwanz fotografiert von © Ramona Bartels

Kalendarium Ense für August

Foto © Helmut Haase

 

Die Kapelle auf Gut Radberg

Ein gepflegtes Einzelstück

 

Zwischen Oberense und dem Gerlinger

Grund, an einem stillen Weiher, findet man

die einfache, aber gepflegte Laurentiuskapelle

der Familie Vollbach. Sie gehört zum

großen Gutshof Radberg.

Ihre Voreltern, die Eheleute Johannes

Laurenti Werrer und Anna Angela Radberg

bauten im Jahre 1744 dieses kleine Fachwerkhaus

zu Ehren der Heiligen Laurentius,

Hubertus und Lucia.

Der Mittelpunkt ist ein Ölgemälde. Es soll

die hl. Lucia darstellen, obwohl das Bild

eigentlich zeigt, dass Maria unter dem Kreuz

ihren Sohn betrauert.

 

 

Es wurde von einem Künstler namens Wilhelm Sommer 1945 gemalt und ergänzt und schmückt den

Gesamteindruck von Altar und Raum. Jeweils links und rechts stehen die hölzernen,

kunstvoll bemalten Bildnisse des hl. Johannes von Nepomuk und des hl. Antonius von Padua.

Hoch oben, praktisch in der 2. Etage des Altaraufbaus, stehen die etwas kleineren

Skulpturen der Heiligen Laurentius und Hubertus.

 

Eine bemerkenswerte Besonderheit sind kleine, fein gearbeitete Reliquienschreine.                                                                                                       

Das kleine Kapellchen hier und nebenan das mächtige Bauerngehöft von Gut Radberg,

sind seit Generationen in dieser weiten und reichen Kulturlandschaft verborgen und

nur dem Kundigen offenbart sich seine verschwiegene  Schönheit.

Quelle: Helmut Haase – Auszug aus „Die Geschichte des Kirchspiels Bremen“

 

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Foto: © Helmut Haase
KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE
    

            

                                                                         August

 

1.    1489  setzen die Brüder von Schüngel zu Övinghausen ihr Gut zu Waltringen,

                  genannt auf dem Schüngel, als Sicherheit aus

       1968  wird u. a. die Oberenser Kapelle unter Denkmalschutz gestellt

2.    1914  beginnen die Bauarbeiten der neuen Amtsverwaltung des Amtes Bremen in Niederense

                   (dort 1917-1950, vorher Haus Granzheuer an der Möhnebrücke 1890-1899, Oberförsterei

                  Himmelpforten 1899-1917)

        1980 begeht TuS Bremen 05 sein 75jähriges Jubiläum

3.     1961 feiert der Sportverein 1911 Lüttringen sein 50jähriges Jubiläum

4.

5.

6.     1929 gibt Pfarrer Dinkloh anläßlich des 60jährigen Priesterjubiläums seines Vorgängers Franz

                  Steinhoff das erste Heft der "Bausteine zu einer Geschichte des Kirchspiels Bremen bei

                  Werl" heraus

7.     1921 gibt sich die Schützenbruderschaft St. Hubertus Niederense eine Gründungssatzung

8.

9.

10.   1744 wird eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Laurentius auf dem Gute Radberg geweiht, das seid

                  1210 dem Kloster Oelinghausen abgabepflichtig ist

11.

12.

13.     1961 wird Bürgermeister Heinrich Schulte Ehrenbürger von Bremen (1970 auch der

                   Gemeinde Ense)

14.     1285 verkauft Conrad von Ense seine Güter zu Ense an das Kloster

           1869 übergibt der Fiskus die ehemalige Klosterkirche Himmelpforten an den

                    Kirchenvorstand Bremen

15.      1726 wird der Barockaltar (die Perle Himmelpfortens) mit der Darstellung der

                     Himmelfahrt Mariens von Bildhauermeister Papen aus Giershagen aufgestellt

         1982 werden frühmittelalterliche Brunnen bei Ausschachtungsarbeiten im Dorfkern Bremen

                entdeckt

16.      1729 ist die St. Rochus-Kapelle in Oberense fertiggestellt

           1804 kauft die Kirche in Neheim die meisten Kirchengewänder von Kloster Himmelpforten

                    (1807 beim Stadtbrand dort vernichtet)

17.      1280 gibt Wichard von Ense Himmelpforten Güter in Ostönnen

18.

19.

20.      1925 verkehrt 3 x täglich ein Postbus zwischen Werl und Neheim

           1939 wird Gerhard Maashänser Pfarrvikar in Bilme, aber schon im März 1942 ins

                     KZ Dachau verschleppt

21.      1983  Fertigstellung Neubau Volksbank Bremen

22.

23.

24.

25.

26.      1878 erschüttert ein Erdbeben den hiesigen Raum

27.

28.

29.      2004 Die neuen Glocken für die Pfarrkirsche St. Lambertus werden geweiht

30.      1372 verkauft Gerd von Ense den Hof zu Stuttenkoif (Stütting, vormals sicher ein kleines Dorf)

                     an das Kloster Himmelpforten

31.

 

 

 

Hinweis zum Kalendarium - Wegweiser durch die Heimatgeschichte

 

Um das Kalendarium auf einen aktuellen Stand zu bringen, bitten wir um Informationen über das Kontakt-Formular.

 

Veranstaltungen des Heimatvereins Bremen in 2019:

7.      April             Tag der offenen Tür

25.    April             Ergebnisse der Ausgrabungen „Gerlinger Notweg“ mit Dr. Georg Eggenstein     

27.    April             Schnadegang Niederense

                               50 Jahre Heimatverein Himmelpforten

1.      Mai               Maifeier Dorfmitte Bremen

19.    Juli                 KIFF – Kinderferienprogramm im Fürstenberg

6./7. September   50 Jahre Gemeinde Ense

14.    September   Schnadegang Heimatverein Bremen

13.    Oktober        Tag der offenen Tür

 

Weitere noch nicht terminierte Veranstaltungen:

Ausflug Soest - Wiesenkirche, Steinmetz-Werkstatt

Lebendiger Adventskalender – Krippe Waterlappe

Jahreshauptversammlung

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Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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