Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

Fotoschau im Heimathaus Bremen

Zum Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag, von 11 Uhr bis 13 Uhr, präsentiert der Heimatverein noch einmal die von den drei Heimatgruppen Niederense, Höingen und Bremen erstellten Fotos aus der Ausstellung "Die Zeiten ändern sich, Orte auch", die anlässlich des 50jährigen Bestehens der Gemeinde  gezeigt wurden. Ortsansichten im Vergleich, aufgenommen vor 50 Jahren und heute. Zwei besonders eindrucksvolle Luftbildaufnahmen von der Ortsmitte Bremen (Fotos Heimatverein) lassen den Informationsgehalt dieser Fotoschau erkennen. Ca. 60 großformatige Fotos aus verschiedenen Dörfern werden auf Stellwänden präsentiert.

Während der Ausstellung bieten die Mitglieder des Heimatvereins die Möglichkeit an, private, interessante alte Fotos digitalisieren zu lassen. Die Originalfotos können dann direkt wieder mitgenommen werden. 

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Am Haarstrang in Ense Foto: © Egbert Radine
Die Ortsmitte Bremen einmal vor 50 Jahren und als Vergleich die aktuelle Aufnahme aus September 2019

 

Zeiten ändern sich – Orte auch

Eine einmalige und interessante Fotoschau präsentieren die drei Heimatgruppen Höingen, Niederense und Bremen am, Samstag 07. September 2019 ab 15 Uhr im Saal des Gasthauses „Zur Alten Post“ in Bremen. Gezeigt werden Standorte im Vergleich aufgenommen vor 50 Jahren und heute.

Zwei besonders eindrucksvolle Luftbildaufnahmen von der Ortsmitte Bremen (Fotos Heimatverein) lassen den Informationsgehalt dieser Fotoschau erkennen. Ca. 60 großformatige Fotos aus verschiedenen Dörfern werden auf Stellwänden präsentiert.

   

Auch in diesem Saal „Zur Alten Post“ gibt der Imkerverein Ense einen Einblick in die wertvolle Arbeit der Bienenzüchter. Die Heimatgruppen und der Imkerverein freuen sich über ein starkes Interesse an dieser Ausstellung aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Ense.

 

Schnadegang des Heimatvereins Bremen wird verschoben

Der für den 14. September 2019 geplante Schnadegang wird verschoben, da bereits aus Anlass des Gemeindefestes eine Sternwanderung nach Bremen stattfindet.

 

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Kalendarium Ense für Oktober

Foto: © Pfarrarchiv Bremen

 

Das alte Pfarrhaus von Bremen

 

-Aus dem Pfarrarchiv in Bremen-

 

Das Fachwerkhaus wurde im Jahr 1783 errichtet. Decken und Wände waren zum Teil aus Holz mit Lehmstakung erstellt. Das Gebäude war Teilunterkellert. Der Kellersockel bestand aus grünem Sandstein. Auf den äußeren Eichenbalken stand in weißer Schrift das „Vater unser“. Im hinteren Teil des Gebäudes befand sich eine mit Stroh gedeckte Tenne, die vor dem Bau des Pfarrhauses bereits dort stand und in der das Vieh des Pfarrers gehalten wurde. Pfarrer Josef Sauer von Barge ist wohl der erste, der die Wohnung aufbaute.

Neben der Scheune gen Nord-West-Nord, ungefähr 10 Schritte von derselben, stand ein altes sogenanntes Backhaus, das einsturzgefährdet war. Ein Küchengärtchen mit einem Stacket überall umgeben und ein kleiner Teich, um daraus Wasser zu schöpfen bei bevorstehender Gefahr und auch zugleich Wasser für das Vieh. Für die Einfriedung der Umgebung war der amtierende Pfarrer zuständig, womit die gegenwärtige Ordnung eintrat.

Das Pastorats-Haus samt der davorstehenden Scheune musste die Pfarrei in „Dach und Fach“ halten.

Im Juli 1955 wurde das knapp 200 Jahre alte Pfarrhaus von Architekt Lutter besichtigt. Durch die Jahrhunderte unterlag das Gebäude einem starken Verfall. „Die Luft in den Räumen ist so muffig, dass Kleider und Wäschestücke anschimmeln.“ Eine Reparatur des alten Gebäudes wurde nicht mehr befürwortet und aus rein wirtschaftlichen Gründen der Neubau eines Pfarrhauses bevorzugt. Bis zum Abriss war das Pfarrhaus das älteste Pfarrhaus von Nordrhein-Westfalen.

 

 

 

KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE
    

            

Oktober

 

1.     1876 besuchen die Kinder aus Niederense und Himmelpforten ihre neu errichtete Schule

                   auf der Veva

         1904 wird das Amt Bremen dem (katholischen) Schulrat in Arnsberg unterstellt, ab 1935

                   gehören die Schulen des Amtes zum Schulinspektionsbezirk Soest

         1928 wird erstmalig eine Straßenbeleuchtung in Bremen aufgestellt, insgesamt

                   vier Lampen auf einer Länge von 750 Metern und zwar beim alten Kriegerdenkmal,

                   bei Kaufmann Tigges, bei Schulte-Schnittger (Dorfausgang) Gröchte.

         1965 gründen 29 Höinger die Katholische Arbeiterbewegung St. Josef Höingen

2.     1925 erhält Höingen die ersten Telefone, 4 Privatanschlüsse und eine

                   "Öffentliche Fernsprechzelle"

3.     1964 kommen 52 Interessenten zur Gründung des Freundschaftsclub Niederense-Süd

                  Zusammen

         2009 Die Schützenbruderschaft St. Lambertus feiert mit allen Königinnen und Königen

                   das 100jährige Bestehen der Schützenhalle Bremen

4.     1979 wird der erste Vertrag zwischen der Gemeinde und der Vereinigte Elektrizitätswerke AG

                   zur Versorgung des Gemeindegebietes mit Ferngas geschlossen

         1988 wird die Ballspielhalle in Bremen eingeweiht

5.      1953 wird der Personenverkehr auf der Kleinbahn stillgelegt

6.

7.      1546 wird Dietrich von Fürstenberg, später Bischof v. Paderborn (großes Ehrengrab), auf der

                   Waterlappe geboren

8.      1802 besetzen hessische Truppen das Amt Werl (mit Kirchspiel Bremen) und beenden damit

                   dessen 600jährige Zugehörigkeit zum kurkölnischen Westfalen

9.

10.    1647 erlaubt Kurfürst Ferdinand von Köln eine Kollekte für das eingeäscherte Kloster

                    Himmelpforten

          1967 wird der erste notarielle Kaufvertrag der Gemeinde Höingen für das Gewerbegebiet

                    geschlossen

11.     1953 wird die Frauen-und Müttergemeinschaft Niederense gegründet

          1959 blickt die Freiwillige Feuerwehr Niederense auf 25 Jahre Tätigkeit zurück

12.

13.

14.

15.

16.

17.

18.    1949 wird ein Einbruch in die Bilmer Kirche versucht und auf Pfarrer Dr. Fuhlrolt  geschossen

19.    1869 feiert die Kapelle Waltringen 300 Jahre Gottesdienst (1954 Neubau)

20.    1633 wird im Dreißigjährigen Krieg Himmelpforten niedergebrannt. In diesen Tagen kommt es

                   auch zu Brandanschlägen auf die Waterlappe und zum Angriff auf das Madonnenbild

                   (Schwedenbild) in der Bremer Kirche

          1968 wird der Rassegeflügelzuchtverein Bremen 60 Jahre alt

          1975 kauft St. Georg, Gelsenkirchen die Krankenhausanlage und benennt sie „Haus am Spring“

21.

22.

23.

24.    1956 wird das alte Pfarrhaus Bremen abgerissen (gebaut 1783, ältestes Pfarrhaus, spätere

                   Pfarrtenne)

25.    1904 beginnen drei Paderborner Vincentinerinnen mit der ambulanten Krankenpflege

                   (Station: alte Kaplanei)

         1976 schließen sich 12 Männer zur "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im

                    Kirchspiel Bremen e.V." zusammen

26.

27.    1716 verkauft der Wittener Freiherr von der Reck seine Rente aus Söbbelers Hof an das

                     Kloster Himmelpforten

28.

29.    1802 ergreifen die hessischen Behörden Besitz von Kloster Himmelpforten und verpflichten

                    den Konvent auf den neuen Landesherrn, Landgraf Ludwig von Hessen-Darmstadt

30.

31.    1881 wird das Gasthaus Heideröschen fertiggestellt

 

 

Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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