Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

Auszug Soester Anzeiger v. 10.08.2020

 

800 Jahre Volbringen

 

1220 Mai 27, neben einigen Soester Bürgern bezeugt Arnoldus de [von/aus] Volbretinchusen [Volbringen] eine Urkunde des Dechanten Johannes und dem Kapitel zu St. Patrokli in Soest zugunsten des Aegidiikloster in Münster betreffend gewisser Güter in Balksen.

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KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE
    

           

August

 

1.    1489  setzen die Brüder von Schüngel zu Övinghausen ihr Gut zu Waltringen,

                  genannt auf dem Schüngel, als Sicherheit aus

       1968  wird u. a. die Oberenser Kapelle unter Denkmalschutz gestellt

2.    1914  beginnen die Bauarbeiten der neuen Amtsverwaltung des Amtes Bremen in Niederense

                   (dort 1917-1950, vorher Haus Granzheuer an der Möhnebrücke 1890-1899, Oberförsterei

                  Himmelpforten 1899-1917)

        1980 begeht TuS Bremen 05 sein 75jähriges Jubiläum

3.     1961 feiert der Sportverein 1911 Lüttringen sein 50jähriges Jubiläum

4.

5.

6.     1929 gibt Pfarrer Dinkloh anläßlich des 60jährigen Priesterjubiläums seines Vorgängers Franz

                  Steinhoff das erste Heft der "Bausteine zu einer Geschichte des Kirchspiels Bremen bei

                  Werl" heraus

7.     1921 gibt sich die Schützenbruderschaft St. Hubertus Niederense eine Gründungssatzung

8.

9.

10.   1744 wird eine Kapelle zu Ehren des Heiligen Laurentius auf dem Gute Radberg geweiht, das

                  seid 1210 dem Kloster Oelinghausen abgabepflichtig ist

11.

12.

13.     1961 wird Bürgermeister Heinrich Schulte Ehrenbürger von Bremen (1970 auch der

                   Gemeinde Ense)

14.     1285 verkauft Conrad von Ense seine Güter zu Ense an das Kloster

           1869 übergibt der Fiskus die ehemalige Klosterkirche Himmelpforten an den

                    Kirchenvorstand Bremen

15.      1726 wird der Barockaltar (die Perle Himmelpfortens) mit der Darstellung der

                     Himmelfahrt Mariens von Bildhauermeister Papen aus Giershagen aufgestellt

         1982 werden frühmittelalterliche Brunnen bei Ausschachtungsarbeiten im Dorfkern Bremen

                  entdeckt

16.      1729 ist die St. Rochus-Kapelle in Oberense fertiggestellt

           1804 kauft die Kirche in Neheim die meisten Kirchengewänder von Kloster Himmelpforten

                    (1807 beim Stadtbrand dort vernichtet)

17.      1280 gibt Wichard von Ense Himmelpforten Güter in Ostönnen

18.

19.

20.      1925 verkehrt 3 x täglich ein Postbus zwischen Werl und Neheim

           1939 wird Gerhard Maashänser Pfarrvikar in Bilme, aber schon im März 1942 ins

                     KZ Dachau verschleppt

21.      1983 Fertigstellung Neubau Volksbank Bremen

22.

23.

24.

25.

26.      1878 erschüttert ein Erdbeben den hiesigen Raum

27.

28.

29.      2004 Die neuen Glocken für die Pfarrkirsche St. Lambertus werden geweiht

30.      1372 verkauft Gerd von Ense den Hof zu Stuttenkoif (Stütting, vormals sicher ein kleines Dorf)

                     an das Kloster Himmelpforten

31.

 

Foto: © Peter Haase

Ministerin im Heimathaus Ense-Bremen

 

Auf Einladung des Heimatvereins Ense-Bremen, besuchte Ina Scharrenbach -NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung- am 27. Juli das Heimathaus.

Der Komet "Neowise"

 

Der Komet "Neowise" steht heute der Erde so nah wie nie, unterhalb des Sternbildes "Großer Wagen" ist er sichtbar.

Egbert Radine hat ihn mit mit einmalig beeindruckenden Bildern von der Haar aus, über Werl festgehalten und dem Heimatverein zur Verfügung gestellt.  

Foto: © Egbert Radine
Foto: © Egbert Radine

 

 

 

 

 

 

An der historischen Stelle des St. Josefs-Krankenhauses trafen sich die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins Bremen mit Andreas Rother (2.v.r.) und Willi Wrede (3.v.r.). Die Ausführungen über die Anlage „Wohnen am Park“ fanden große Zustimmung.

                                             Foto: © Archiv Heimatverein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziegelsteine des historischen Krankenhauses schmücken „Wohnen am Park“

 

Alle Wohnungen verkauft – Respekt und Anerkennung der jungen Architektin Madeleine Wrede

 

Drei historische Zeugnisse des Bremer Krankenhauses sind Josefstatue, Kapellenfenster und Turmkreuz – für den Erhalt hatte sich der Heimatverein eingesetzt und fand spontan große Zustimmung der Bauherren. Diese Zeugnisse der Geschichte des St. Josefs-Krankenhauses werden in die neue Wohnungsanlage im Außenbereich integriert.

Die Einstellung der beiden Bauherren Andreas Rother und Willi Wrede zu diesem Projekt an historischem Standort wurde von den Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins Bremen besonders anerkannt.

Bei einem gemeinsamen Rundgang wurde das Innenleben der Anlage vorgestellt und die ansprechende Architektur der jungen Architektin Madeleine Wrede erläutert. Die Verblendung des Außenmauerwerks im Erdgeschoss mit den Ziegelsteinen des alten St. Josef-Krankenhauses wurde von den Heimatfreunden als besonders gelungen herausgestellt. Mit dem Hinweis, dass aktuell die ersten Neubürger in ihre Wohnungen einziehen, wurde die sehr informative Gesprächsrunde mit Willi Wrede, Andreas Rother und Architektin Madeleine Wrede abgeschlossen.

Für die Ausführungen wurde den Beteiligten ein Präsent als Dankeschön überreicht.

Es folgte die Vorstandssitzung der Heimatfreunde im Heimathaus. 

 

Vorstandsmitglieder erweitern QR-Code Infotafeln

 

Während eines Arbeitseinsatzes haben unsere Vorstandsmitglieder ein neues QR-Code-Schild am Friedhofszugang neben der Gedenkstätte des Betkaspers aufgestellt. Ein weiteres, zusätzliches QR-Code-Schild am alten Spritzenhaus (Geländer am Gehweg der Straße Zur Waterlappe). Als Erinnerung an die Eltern von Abbe Stock, die in Ruhne gewohnt haben, wurde an der Glocke ein weiteres QR-Code-Schild aufgestellt. Über den QR-Code können weitere interessante Informationen aus dem Internet auf das Handy übertragen werden.

Foto: © Archiv Heimatverein

Heimatfreunde Bremen grüßen aus den Fenstern des Heimathauses Ense – Bremen.

 

Der Vorstand des Heimatvereins Bremen wünscht allen Mitgliedern, Freunden,  Mitbürgern und Gästen in den 14 Dörfern zwischen Haarstrang, Möhne und Ruhr eine gute Zeit in Gesundheit und mit viel Freude. Eine kleine Arbeitsgruppe aus den Reihen des Bauhofes und des Heimatvereins stellte in der Dorfmitte Bremen den Maibaum auf, der in diesem Jahr mit einer neuen Standarte geschmückt worden ist. 

Die Standarte auf dem Maibaum zeigt das aktuelle Wappen der Gemeinde Ense und das historische Emblem des Amtes Bremen. Die Arbeitsgruppe des Bauhofes wurde von Friedhelm Peck, Franz-Josef Hering und Paul Wegener unterstützt.

 

 

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.

Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.

Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,

so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

 

Mit der ersten Strophe des traditionellen Mailiedes aus dem Jahre 1841 begrüßen die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins aus den Fenstern des Heimathauses den Feiertag des 1. Mai -                                                                           (Fotos: Heimatverein)

 

Heimatministerium fördert das Projekt einer kulturellen Begegnungsstätte

 

Der Heimatverein Bremen hat sein neues Konzept und die darauf aufbauende neue Raumplanung des Heimathauses mehrfach vorgestellt- jetzt ist das Heimatministerium in Düsseldorf die erste Einrichtung, die zu der großen Begeisterung über die Inhalte des Projektes nun auch das große Geld zugesprochen hat: 269.914,00 € hat das Ministerium dem Heimatverein Bremen schriftlich zuerkannt. Das ist eine Förderung von 90 % der Antragssumme, den Rest muss der Heimatverein als Eigenmittel aufbringen.

Wegen der zurzeit herrschenden Virus-Problematik ist der Förderbescheid dem Heimatverein von der Bezirksregierung Arnsberg postalisch zugeleitet worden. Mit Dank und großer Freude haben Clemens Tillmann und Romanus Bartels die weiteren Vorstandsmitglieder und die Gemeindeverwaltung sofort informiert. Ein besonderes “Danke“ sagten die beiden Vertreter den „guten Geistern“, die in den Fokusgruppen, Vereinen, Organisationen und Kirchen in Zusammenarbeit mit dem Architekt Manfred Vetter, dem LEADER-Büro Ense und dem Büro für Case Management  (COM.CAT) in Düsseldorf das neue Konzept und die neue Raumplanung in über 800  ehrenamtlichen Arbeitsstunden erarbeitet und  verschiedenen Geldgebern vorgestellt haben. Diese Förderung durch das Heimatministerium gibt uns Motivation für die jetzt vor uns liegende Mehrarbeit, die wir gerne leisten. Auch ist es ein Gewinn für die ganze Gemeinde, die für das Denkmal geschützte Gebäude (1700 von Pfarrer Splitthoven gebaut) eine neue zukunftsorientierte Ausgestaltung bekommt. Mit den Fachkräften der Verwaltung und den politischen Gremien, die Romanus Bartels zeitgleich über den Förderbescheid informiert hat, werden wir gezielt und engagiert zusammenarbeiten, so der Sprecher Clemens Tillmann im Namen der großen Gemeinschaft der Mitglieder und Freunde des Heimatvereins.

Foto: Archiv Heimatverein

Mit dem Förderbescheid über 269.914,00 € bekommen die Räume des Heimathauses eine zukunftsorientierte Ausgestaltung. Ein Gewinn für alle Bürger der Gemeinde, aber auch für das neue Programmangebot des Heimatvereins, der in Eigeninitiative mit Unterstützung von Rat und Verwaltung dieses Projekt initiiert hat.

Clemens Tillmann und Romanus Bartels - hier vor dem Heimathaus - freuen sich, die Mitbürger über die Förderung des Heimatministeriums in Düsseldorf und den couragierten Einsatz der Bezirksregierung Arnsberg, die weitere Verzögerungen ausgeräumt hat, zu informieren – ein Gewinn für Ense!

 

Die Ortsmitte Bremen einmal vor 50 Jahren und als Vergleich die aktuelle Aufnahme aus September 2019

 

Zeiten ändern sich – Orte auch

Eine einmalige und interessante Fotoschau präsentieren die drei Heimatgruppen Höingen, Niederense und Bremen am, Samstag 07. September 2019 ab 15 Uhr im Saal des Gasthauses „Zur Alten Post“ in Bremen. Gezeigt werden Standorte im Vergleich aufgenommen vor 50 Jahren und heute.

Zwei besonders eindrucksvolle Luftbildaufnahmen von der Ortsmitte Bremen (Fotos Heimatverein) lassen den Informationsgehalt dieser Fotoschau erkennen. Ca. 60 großformatige Fotos aus verschiedenen Dörfern werden auf Stellwänden präsentiert.

   

Auch in diesem Saal „Zur Alten Post“ gibt der Imkerverein Ense einen Einblick in die wertvolle Arbeit der Bienenzüchter. Die Heimatgruppen und der Imkerverein freuen sich über ein starkes Interesse an dieser Ausstellung aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Ense.

 

Schnadegang des Heimatvereins Bremen wird verschoben

Der für den 14. September 2019 geplante Schnadegang wird verschoben, da bereits aus Anlass des Gemeindefestes eine Sternwanderung nach Bremen stattfindet.

 

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Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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