Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
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Der Parsiter Bildstock

Bildstock - Steele - in Parsit Foto: Helmut Haase © 2006

Die Erstellung dieser Säulen wurde in den 90er Jahren von engagierten, gläubigen Parsiter Bürgern angeregt. Geschaffen wurden sie von den Künstlerbrüdern Winkelmann aus Günne. Die Künstler möchten in ihrer Arbeit die wichtigen Lebensaussagen unseres Daseins und unserer Zeit vermitteln.

 

Die kleine Säule stellt die „Schöpfung“ bzw. das „Leben“ dar. Zu sehen sind

hier Pflanzen und Tiere wie Rehe, Hasen, Vögel sowie Fische und die lebensnotwendigen Elemente Wasser, Luft und Licht.

 

Die mittlere Säule befasst sich mit der Welt der Arbeit oder der Mitgestaltung der Welt durch den Menschen. Abgebildet sind zwei Handwerker und ein bäuerliches Ehepaar - Parsit war lange Zeit ein von Handwerkern und Landwirten geprägter Ortsteil. Ebenso sind die Worte „Menschen“ und „Arbeit“ sichtbar.

 

Die große Säule spricht von einer wichtigen Grundlage des Lebens, nämlich von Familie und Gemeinschaft. Dargestellt sind drei Generationen  wie fröhliche Kinder, ein Elternpaar und ein Großelternpaar sowie die Worte „Mensch“ und „Leben“.

 

Die Spitze krönt ein Bronzekreuz, welches in vier Richtungen weist und welches als Weisung an den Betrachter, die Botschaft Jesu Christi in alle Welt zu tragen, gedeutet werden kann.

 

Dieser Bildstock ist nicht nur ein Symbol für die Vergangenheit, sondern auch auf die Zukunft ausgerichtet.

 

Er wurde am 11. Juli 1992 mit einem ökumenischen Gottesdienst eingeweiht und wird seitdem von einigen Parsiter Familien liebevoll gepflegt.

 

 

Quelle:  Forthaus, Franz, Der Bildstock im alten Ortskern von Parsit, in: Haase, Helmut, Die Geschichte des Kirchspiels Bremen, Ense 2000, S. 188 f.

 

 

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