Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

Kalendarium Ense - Im November

Foto: © Archiv Heimatverein

 

 

90 Jahre Musikzug Bremen

Am 10. November 1927 wurde die Feuerwehrkapelle Bremen durch Feuerwehrhauptmann Philipp Heierhoff  ins Leben gerufen.

Es fanden sich 19 musikliebende und spielfreudige Feuerwehrkameraden zusammen, dies waren die Kameraden:

 

 

 

       

 

Caspar Westhoff, Heinrich Poggel, Caspar Bahne, Franz Poggel, Eberhard Kettler, Heinrich Schrage, Theodor Schilling, Adolf Stamen, August Lenze, Hermann Kötter, Christian Mimberg, Josef Lottmann sen., Franz Vollmer, Josef Vollmer, Theodor Schrage, Josef Kettler, Bernhard Busemann, Wilhelm Busche, Norbert Mutzenbach

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Foto: © Archiv Heimatverein

 

Das Geld des Dorfes dem Dorfe!

 

Das Getreide als Haupt-nahrungsmittel wurde nach und nach von der Kartoffel abgelöst. Die landwirtschaftlichen Betriebe wurden stärker in das System von Angebot und Nachfrage eingebunden. Um sich an die veränderten Nachfragesituationen anzupassen, waren Investitionen nötig. Vor diesem Hintergrund wurden Spar- und Darlehnskassen gegründet. Die erste Sparkasse im Amt Bremen eröffnete 1885 in Bremen

 

 

Die Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Bremen hatte in drei Räumen der ehemaligen Spar- und Darlehnskasse ein Museum, in dem Relikte der Vergangenheit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und die plattdeutsche Mundart gepflegt wurde.

Quelle: Auszug aus Wikipedia; Das 19 Jahrhundert und Museen und Theater

 

KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE

 

   

November

1.            1874      bezieht der Pfarrverweser Kaplan Heinrich Ermes die neu erbaute Kaplanei 

                              (später:  Haus Dr. Schaeffer)

                1923     gründen 7 Taubenbesitzer den Brieftauben-Zuchtverein Heimattreu Bremen

                              (heutiger Name)

 2.           1333      kauft das Kloster Wedinghausen einen Hof zu Volbringen

                1923     kostet in der Inflationszeit ein Pfund Brot 260 Milliarden, ein Pfund Zucker 250

                             Milliarden Mark

 3.

4.            2012     stirbt der Ehrengemeindewehrführer der Feuerwehr Ense, Willi Schulte,

   (geb. 09.05.1928). Er war maßgeblich beteiligt an der Neuordnung der Feuerwehr

   Ense nach der kommunalen Neuordnung der Gemeinde Ense und Träger des Bundesverdienstkreuzes.

 

 5.           1282     endet ein Streit zwischen dem Bremer Priester Boymund und Himmelpforten wegen

                             Hofland in Bremen

 6.           1930     wird Gemeindevorsteher Karl Westhoff Ehrenbürger von Bremen

 7.           1797     wird Lehrer Anton Hellmich als staatlich anerkannter Lehrer geprüft und in Bremen

                             weiterbeschäftigt

 8.           1885     wird von 49 Kirchspielbewohnem der "Bremer Spar-und Darlehnskassenverein"

                             (heute Volksbank Ense) gegründet (Rendant wird Hauptlehrer Hellmich)

 9.          

10.          1927     wird der Musikzug Bremen der Freiwilligen Feuerwehr gegründet

11.          1545     wird Landdrost Caspar von Fürstenberg auf der Waterlappe geboren, der letzte

                              Fürstenberger, der noch einige Zeit dort verbrachte

12.          1890     wird die Privatschule zu Sieveringen als öffentliche Schule anerkannt

13.

14.          1889     beginnt der Schulunterricht in Höingen (1930 2. Klasse)

                1891     wird die Gründungssatzung des "Krieger-und Landwehrvereins im Amt Bremen"

                              unterschrieben

                1920      wird der Schützenverein Hünningen (heute Schützenbruderschaft St. Hubertus

                             Hünningen-Lüttringen) gegründet

15.

16.

17.          1965     begeht die Firma Heimann (älteste im Amt bestehende Fabrik) ihr 65jähriges

                             Jubiläum

18.          1906     wird die erweiterte Kirche Bremen neu eingeweiht (vor 1070 erbaut, gotische

                             Erweiterung, 1731 Vorbauten)

19.          1804     pachten Adolph Schulte zu Günne und Theodor Schulte zu Bilme die Domaine

                             Himmelpforten (1819 von Schulte Günne gekauft)

20.          1802    wird der Lehrer in Waltringen mit seiner Schule geprüft, der zugleich im Sommer als

                             Landesvermesser seinen Lebensunterhalt verdienen muß

21.          1839    wird in Bremen eine dritte Schule (Lernanfängerklasse) eröffnet

22.          1368    schenkt Graf Gottfried dem Kloster den Günther bei Niederense

23.

24.          1680      erhält Vikar Johannes Camen ein Geldgeschenk des Paderborner Fürstbischofs

                             Ferdinand von Fürstenberg zum Bau eines Vikariehauses (Bereich jetziger

                             Kindergarten)

                1969    wird Wilhelm Lutter zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Ense gewählt

25.          1890     richtet die Möhne infolge der Katharinenflut durch Hochwasser erhebliche Schäden

                             an (Höchstpegelstand der letzten hundert Jahre)

26.          1828     beginnt man, die Hünninger Heide zu teilen

27.

28.

29.

30.

 

 

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Hinweis zum Kalendarium - Wegweiser durch die Heimatgeschichte

 

Um das Kalendarium auf einen aktuellen Stand zu bringen, bitten wir um Informationen über das Kontakt-Formular. > zum E-Mail-Kontakt

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In der Bildergalerie finden Sie Fotos zum Schnadegang 2017  >  zur Bildergalerie

Foto: © Antonius Risse

Unser Bild zeigt von rechts nach links: Hildegard Sauer, Heimatfreunde Höingen,

Wilhelm Schulte, Hofbesitzer in Vierhausen, Hubert Kerstin – Waltringen, Gottfried Hünnies,

Generationenspielplatz Parsit, Franz-Josef Spitthoff, Heimatverein Niederense – Himmelpforten,

Doris Keysselitz, Enser – Warenkorb, Christine Dinter, Evangelische Kirchengemeinde Ense.

Clemens Tillmann, Sprecher des Heimatvereins Bremen, der die Begründungen für dieses Poaläsen vorgetragen hatte.

 

3 Frauen, 4 Männer auf dem Schnadestein

Bauer Schulte begrüßt über 60 Grenzgänger

 

Bremen. Auf seinem Hof in Vierhausen zeigte sich Bauer Wilhelm Schulte überrascht, über 60 Schnadegänger des Heimatvereins Bremen auf seinem Hof zu begrüßen, Grillmaster Steven mußte schneller liefern, um die Teilnehmenden nach fast 6 Kilometern mit schmackhaften Grillwürstchen zu sättigen. Jagdhornsignale des Bläsercorps Hegering Ense gaben dem ganzen Geschehen die musikalische Note.

Sonne, gute Beteiligung, beste Stimmung – das waren die Kriterien des Schnadeganges 2017 des Heimatvereins Bremen, der auch die starken Nachbargruppen aus  Höingen und Niederense begrüßen konnte. Auf dem Haarweg hatte Heinz Stock den möglichen Standort der geschichtlich nachgewiesenen Lucia-Kapelle beschrieben ; vor dem Windrad mit der Besucherröhre konnte die Anregung, eine Aussichtskanzel mit Blick in die Bördelandschaft und das Sauerland aufzustellen, zustimmend begrüßt werden.

Von zwei kräftigen Mitgliedern der Wald-Enser, die sich als Wandergruppe diesem Schnadegang unter Leitung von Egbert Strauch angeschlossen hatte, wurden 7 Teilnehmenden auf den Schnadestein gesetzt und so nach historischer Tradition mit dem Grenzverlauf der Gemeinde Ense bekannt gemacht.

 

 

Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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