Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

Mai-Feier in der Bremer Ortsmitte

 

Am 1. Mai, um 11.00 Uhr, wird die Feier mit dem Jugendorchester der Freiwilligen Feuerwehr Bremen und dem Männergesangverein "MGV Harmonie" Bremen eröffnet. Im Namen der Gemeinde Ense wird Bürgermeister Hubert Wegener die Ansprache zum Mai-Feiertag halten. Zur Mai-Feier sind alle Enser Bürger herzlich eingeladen. Mai-Wanderungen und Radtouren können nach der Feier von der Ortsmitte aus starten.

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Foto: © Mause

 

Großes Interesse an der Heimatgeschichte

Mit einer so großen Besucherzahl an einem Sonntag in der Mittagszeit hatte der Heimatverein nicht gerechnet – viele Enser aber auch Besucher aus Westönnen, Neheim, Wickede, Arnsberg, Hamm, Werl und Aachen schauten sich die umfangreiche Fotodokumentation historischer Veranstaltungen und Ausgrabungen aus der Merowinger Zeit Bremens an, die Hermann Henke und Willi Vielberg (+) in vielen Jahren zusammengestellt haben. Intensiv wurde das von Herbert Rupsch und Schwager erstellte Modell des alten Dorfzentrums diskutiert. Einen vielbeachteten Zuspruch bekam der Arbeitskreis „Höfegeschichte Vielberg“, der von zahlreichen Familienmitgliedern und deren Verwandte und Freunde besucht wurde und die die Höfegeschichte bis in das 12. Jahrhundert zurück verfolgen konnten. Die neuen Informationstafeln mit QR-Code vor den historischen Gebäuden und zeitgeschichtlichen Orten waren als Duplikate im Arbeitsraum des Heimatvereins ausgelegt – ebenso die von Willi Schulte (+) geschnitzten und jetzt restaurierten Handwerkszeichen, die mit schriftlichen Erläuterungen den interessierten Besuchern vorgestellt werden konnten und die in wenigen Tagen am Maibaum in der Dorfmitte wieder besser sichtbar bewundert werden können. Viele Besucher gaben den verantwortlichen Vorstands- und Beiratsmitgliedern der Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums  - Heimatverein im Kirchspiel Bremen - die Rückmeldung, das dies eine gelungene Ausstellung historischer und aktueller Fakten der Bremer Heimatgeschichte gewesen sei – die Verantwortlichen bedankten sich bei den zahlreichen Besuchern für das intensive Interesse.

Zu einem Erinnerungsfoto kamen zusammen: Theo und Willi Vielberg (sitzend von links nach rechts), Andreas Düser, Klara Schulte-Schnittker, Heinrich Schulte-Schnittker, Hildegard Düser, Helmut Vielberg, Heinz Vielberg, Ulrich Vielberg, Bernhard Padberg (stehend von links nach rechts).

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Handwerkszeichen frisch gestrichen -
Heimatverein öffnet Tür und Tor


Die ersten neu restaurierten Handwerkszeichen für den Maibaum werden kommenden Sonntag von 11.00 bis 13.00 Uhr im Heimathaus zu sehen sein. Der Arbeitskreis „Geschichte Vielberg“ stellt erste Ergebnisse der Höfegeschichte Bremens vor und die Fotodokumentation der Ausgrabungen „Merowingerfeld“ ist auch für die Bauherren dieses neuen Baugebietes von Interesse.
Diese und weitere Arbeitsergebnisse wie auch die QR-Schilder und die historische Fotodokumentation sowie das Modell der historischen Dorfmitte Bremens sind für die Öffentlichkeit ausgestellt, wenn der Heimatverein kommenden Sonntag von 11.00 – 13.00 Uhr Tür und Tor geöffnet hält.


Am 1. Mai wird in der  Dorfmitte der Mai-Baum aufgestellt – Die Handwerkswappen sind von Mitgliedern des Heimatvereins restauriert worden, wie es das Foto dokumentiert.

 

 


Foto: Heimatverein

 

 

 

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Kalendarium für den April

Der "Keggenhoff" in Waltringen

Die Ursprünge des Hofes „Keggenhoff“ gehen in das 9. Jahrhundert zurück, als die Besitzung an das Kloster Werden übertragen wurde. Das Kloster Werden war 796 gegründet worden. Als einer, der diesem Kloster Abgaben liefern musste, wird „Elo tho Waltarichuson“ („zu den Häusern des Walter“) genannt. 1832 wurde die Hofanlage freies Eigentum der Familie Keggenhoff, die 1959 Anton Nölle als Erben einsetzte.

Der Heimatverein ist an weiteren Unterlagen interessiert und arbeitet mit Familie Nölle zusammen, um Beweise zu haben, dass der Hof Keggenhoff die älteste landwirtschaftliche Anlage in Ense ist.

 

Das Heimathaus in Ense-Bremen

 

In den 70er Jahren kaufte die Gemeinde Ense im Zuge der Ortskernsanierung das  Haus von der Familie Heinz Mimberg und baute es liebevoll zu dem um, wie es sich heute präsentiert.

Das Gebäude dient heute nicht nur dem Schiedsgericht als Tagungsort und dem Heimatverein Bremen (Kirchspiel Bremen) als Treffpunkt, Archiv und Museum, sondern wird auch von vielen angehenden Ehepaaren als Ort der Trauung gern genutzt.

KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE

   

 

      April

1.     1890 wird das Kirchspiel Bremen aus dem Amt Körbecke ausgegliedert und als eigenständiges

                  Amt Bremen in Himmelpforten errichtet

2.     1982 wird das Heimathaus Bremen seiner neuen Bestimmung übergeben

3.    

4.    

5.     1269 fällt das Lehen zu Volbringen dem Kloster Himmelpforten zu

6.     1804 wird das Kloster Himmelpforten (nach 550 Jahren) aufgehoben, die Nonnen leben

                   teilweise in der Pfarrei Bremen (17 Chor- und 16 Laienschwestern)

7.     

8.     1945 kommt mit dem Einzug amerikanischer Truppen für das Amt das Kriegsende

        1989 schließen Ense und die Marktgemeinde Burkardroth eine Gemeindefreundschaft

9.     1949 weiht Erzbischof Lorenz Jaeger die neue Kirche der Pfarrei Himmelpforten in Niederense

10.   1857 wird der Gutsbesitzer Heinrich Schulte, Niederense, geboren

                  (ab 1924 Ehrenbürger von Niederense)

11.   1829 wird ein Arbeiter im Steinbruch an der Waterlappe tödlich verschüttet,

                  daher ist der Steinbruch gesperrt

        1969 bildet sich der "Verein für Geschichte und Heimatpflege der Gemeinde Niederense e.V."

                  mit  eigenen Räumen in der alten Schule (Museum)

12.   1883 soll der erste Postbriefkasten in Sieveringen angeschafft werden

13.  

14.  

15.   1924 bilden 15 Höinger den Spielverein Höingen 1924

16.  

17.  

18.  

19.  

20.   1813 wird die erste Möhneregulierung  geplant

21.   1303 ist Kloster Oelinghausen im Besitz des Keggenhofs, Waltringen

        1480 kauft Himmelpforten einen Volbringer Hof  

22.  

23.  

24.  

25.  

26.  

27.   1339 kauft Wilhelm von Fürstenberg Besitz am Fidelberg bei Bremen

28.   1234 wird das freie Pfarrerwahlrecht der Einwohner des Kirchspiels Bremen

                  (ggb. St. Georg Köln)  geregelt. Zeugen: Brüder Ritter de Caminata (bei Waltringen,

                  wahrsch. Oevinghausen) und Conradus de Ense

29.   1295 verzichtet Wezelinus von Ervete auf seine Güter zu Sieveringen 

                   (Urkunde in Övinghausen ausgestellt)

        1725 wird die im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Klosterkirche von Himmelpforten geweiht

                  (Neubau des Klosters 1697 -1725), Weihe der ersten Kirche dort  30.4.1284

30.   1890 wird der Maler Prof. Eberhard Viegener geboren, dessen Atelier in Bittingen steht

 

 

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Hinweis zum Kalendarium - Wegweiser durch die Heimatgeschichte

 

Um das Kalendarium auf einen aktuellen Stand zu bringen, bitten wir um Informationen über das Kontakt-Formular. > zum E-Mail-Kontakt

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Die Arbeitsgruppe „Vielberggeschichte“ mit den Bremer Gesprächspartnern im Heimathaus. v.l. Bernhard Padberg, Heinz Vielberg, Lambert Hellmann, Dr. Heinrich Vielberg, Heinz-Josef Schulte-Schnittker und Clemens Tillmann.

Foto: Vielberg

 

 

Auf den Spuren der Familiengeschichte

Ense-Bremen. Erneut war das Heimathaus in Bremen Treffpunkt der Arbeitsgruppe „Vielberggeschichte“, die sich intensiv um die Aufarbeitung der Familienhistorie kümmert. Da die Familie in Ense-Bremen ihren Ursprung hat, waren hier die Arbeitskreisteilnehmer bestens betreut von Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins Bremen. Die Gruppe sichtete und bearbeitete zahlreiche Unterlagen, Urkunden und Fotos, die Lambert Hellmann und Heinz-Josef Schulte-Schnittker zur Verfügung gestellt hatten. Auch kamen neue Details zur Höfegeschichte Bremens zur Sprache. Am  Sonntag 15. April sollen beim „Tag der offen Tür“ im Heimathaus Teilergebnisse dieser Arbeitsgruppe der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Ein besonderer „Blickfang““ war dabei u.a. auch der silberne Messkelch des früheren Körbecker Pfarrers Alfons Dicke, der über seine Mutter ebenfalls mit der großen Vielberg-Familie verbunden ist.

Dr. Heinrich Vielberg bedankte sich abschließend im Namen der Arbeitsgruppe für die freundliche Aufnahme und die kompetente Begleitung bei den Heimatfreunden Bremen mit einem Weinpräsent.

 

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In der Bildergalerie finden Sie Fotos zum Schnadegang 2017  >  zur Bildergalerie

Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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