Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V. - Heimatverein
Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense Bremen e.V.  -  Heimatverein

Aktuell

In der Bildergalerie finden Sie Fotos zum Schnadegang 2017  >  zur Bildergalerie

Foto: © Antonius Risse

Unser Bild zeigt von rechts nach links: Hildegard Sauer, Heimatfreunde Höingen,

Wilhelm Schulte, Hofbesitzer in Vierhausen, Hubert Kerstin – Waltringen, Gottfried Hünnies,

Generationenspielplatz Parsit, Franz-Josef Spitthoff, Heimatverein Niederense – Himmelpforten,

Doris Keysselitz, Enser – Warenkorb, Christine Dinter, Evangelische Kirchengemeinde Ense.

Clemens Tillmann, Sprecher des Heimatvereins Bremen, der die Begründungen für dieses Poaläsen vorgetragen hatte.

 

3 Frauen, 4 Männer auf dem Schnadestein

Bauer Schulte begrüßt über 60 Grenzgänger

 

Bremen. Auf seinem Hof in Vierhausen zeigte sich Bauer Wilhelm Schulte überrascht,

über 60 Schnadegänger des Heimatvereins Bremen auf seinem Hof zu begrüßen,               Grillmaster Steven mußte schneller liefern, um die Teilnehmenden nach fast 6 Kilometern mit schmackhaften Grillwürstchen zu sättigen. Jagdhornsignale des Bläsercorps Hegering Ense gaben dem ganzen Geschehen die musikalische Note.

Sonne, gute Beteiligung, beste Stimmung – das waren die Kriterien des Schnadeganges 2017 des Heimatvereins Bremen, der auch die starken Nachbargruppen aus  Höingen und Niederense begrüßen konnte. Auf dem Haarweg hatte Heinz Stock den möglichen Standort der geschichtlich nachgewiesenen Lucia-Kapelle beschrieben ; vor dem Windrad mit der Besucherröhre konnte die Anregung, eine Aussichtskanzel mit Blick in die Bördelandschaft und das Sauerland aufzustellen, zustimmend begrüßt werden.

Von zwei kräftigen Mitgliedern der Wald-Enser, die sich als Wandergruppe diesem Schnadegang unter Leitung von Egbert Strauch angeschlossen hatte, wurden 7 Teilnehmenden auf den Schnadestein gesetzt und so nach historischer Tradition mit dem Grenzverlauf der Gemeinde Ense bekannt gemacht.

 

 

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Termine

 

27. September   -   15:00 Uhr, DRK-Bremen, Vorstellung des Heimatvereins

                               18:00 Uhr, Gemeinde Ense, Vorbereitungen für das Jubiläum 2019

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Kalendarium - Heimatgeschichte Ense - September

(Foto: © Archiv Ruhrverband)

Der Bau der Möhnetalsperre

 

Im September 1909 begann der Ruhrtalsperrenverein (heute Ruhrverband) mit dem Bau der Möhnetalsperre.  Zuvor wurde ein Dorf vollständig abgerissen und vier weitere Dörfer mussten zu großen Teilen zurück gebaut werden. 700 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die 650 Meter lange und 34 Meter breite, leicht bogenförmige Staumauer wurde aus Bruchsteinen errichtet. Die Sicherung der Wasserversorgung der Industriestandorte im Ruhrgebiet und der dort um die Jahrhundertwende stark wachsenden Bevölkerung war der Grund für den Bau der damals größten Talsperre in Europa.

Foto und Text wurden in Zusammenarbeit mit dem Ruhrverband und dem Heimatverein Niederense erstellt.

Vizeeuropameister vor 40 Jahren (Foto: © Archiv-Heimatverein)

                                                        

„Mut, Vertrauen und Flexibilität brauchen Reiter und Pferd im Vielseitigkeitsreiten (früher Military) – mit diesen Eigenschaften wurden Dieter Brinkmann (Lüttringen) und sein Pferd  „Vize -Europameister“ in Porrentruy / Schweiz am 4. September1977. In der deutschen Equipe war Dieter Brinkmann ein starker, erfolgreicher Teilnehmer.

Über feste Hindernisse und Gräben war auf der kilometerlangen Strecke Ausdauer gefragt -  dank intensiven Trainings waren Pferd und Dieter Brinkmann bei weiteren Turnieren sehr erfolgreich.

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KALENDARIUM -
WEGWEISER DURCH DIE HEIMATGESCHICHTE ENSE

 

   

September

 

1.  1939  beginnt der 2. Weltkrieg, der hohen Blutzoll auch im Amt fordert

      1959 wird das Schwesternheim des St.-Josefs-Hospitals bezogen (heute Sozialwerk

                St. Georg, „Haus am Spring“)

2.  1821  wird die Ruhner Mark an die Berechtigten aufgeteilt

3.  1909  beginnt man mit dem Bau der Möhnetalsperre (Stromversorgung und Ausflugsziel der

                hiesigen Bevölkerung)

4.  1969  gründen 11 Tennisfreunde den Enser Tennisclub (ETC) e.v. in Niederense

      1977 wird Dieter Brinkmann aus Lüttringen mit der bundesdeutschen Equipe Vize-Europameister

                im Military-Reiten der Amateure in Porrentruy/Schweiz

5.

6.   1750 beschließen die Eingesessenen von Ober-und Niederhöingen, eine Kapelle zu bauen

               (Neubauten 1896, 1958)

7.

8.

9.

10.  2000 950 Jahre Pfarrgemeinde St. Lambertus mit historischem Festumzug

11.  1971 begeht der Männergesangverein Bilme sein Goldjubiläum

12.  1927 überfliegt für eine halbe Stunde ein Zeppelin das Gemeindegebiet und erregt viel Aufsehen

13.  1966 werden drei über tausend Jahre alte Gräber in Bremen freigelegt

14.

15.

16.  1241 kauft das Hohe Hospital Soest Güter in Sieveringen

       1973 wird eine Reliquie des Pfarrpatrons der Bremer Kirche vom Bischof von Lüttich geschenkt

17.  1950 endet die Jubiläumswoche (10.-17.Sept.) zur 900-Jahr-Feier der Pfarrgemeinde Bremen

                 mit einem historischen Festzug

18.  1941 nach Bombenangriffen verspricht die Gemeinde Niederense eine jährliche Wallfahrt nach

                 Werl (Gnadenbild dort seit 1. 11. 1661) am 3. Septembersonntag

19.

20.

21.  1904 wird Abbe Franz Stock in Neheim geboren, in Paderborn zum Priester geweiht am

                 12. März  1932, gestorben 24. Februar 1948 in Paris.

       1472 schenkt Wilhelm Vorstenbergh, Bastart zur Waterlappe, eine Rente für das Licht der

                 Apostelkerzen auf dem Himmelpfortener Chor

22.

23.  1956 wird das Ehrenmal in Hünningen eingeweiht

        1985 stirbt Prof. Pater Dr. Rudolf Rahmann SVD, Ehrenbürger der Gemeinde Ense

24.

25.  1945 beginnt nach halbjähriger Unterbrechung (2. Weltkrieg) wieder der Schulunterricht

       2010 feiert die Bäckerei Klapp ihr 100jähriges Jubiläum

26.

27.  1934 wird die Heilig-Geist-Kirche Bilme durch Erzbischof Caspar Klein konsekriert, die am

                  1. 10.1914 mit einem Gottesdienst eingeweiht worden ist

        1989 feiert die Bäckerei Freitag-Floret ihr 150jähriges Jubiläum (älteste Handwerksbäckerei

                  im Altkreis Soest)

28.

29.   1296 bestätigen Schöffen und Rat zu Werl, daß Himmelpforten Güter in Ruhne gekauft hat

         1428 schreibt sich Gerd von Schüngel von Övinghausen als Student an der Universität von

                   Erfurt ein

30.

 

 

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Hinweis zum Kalendarium - Wegweiser durch die Heimatgeschichte

 

Um das Kalendarium auf einen aktuellen Stand zu bringen, bitten wir um Informationen über das Kontakt-Formular. > zum E-Mail-Kontakt

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Ausstellungsstücke im Heimatmuseum Niederense - Foto Heimatverein Niederense © 2017

Ein Besuch im Heimatmuseum Niederense

 

Vorstand- und Beiratsmitglieder der "Gemeinschaft zur Pflege heimischen Brauchtums im Kirchspiel Ense-Bremen e. V." hatten sich spontan entschieden, das Heimatmuseum in Niederense auf dem Bernhardusplatz zu besuchen.

Der 1. Vorsitzende des "Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten", Bernhard Söbbeler und seine Vereinsmitglieder, Museumsleiter Günter Tölle und sein Stellvertreter Franz-Josef Lutter führten durch das Heimatmuseum.

Mit großem Interesse verfolgten die Heimatfreunde die Erläuterungen und Handhabungen zu den ausgestellten Exponaten aus der Vorzeit.

Es folgte ein Bildvortrag von der Bombadierung der Möhnestaumauer und dessen zerstörende Auswirkungen auf das Kloster Himmelpforten und im weiteren Verlauf des Möhne- und Ruhrtals.

Nach etwa zwei Stunden Aufenthalt im Heimatmuseum waren alle beeindruckt und begeistert davon, mit welchem Elan und Einsatz die Mitglieder des Heimatvereins Niederense die Geschichte von Ense eingefangen haben.

Interessierte können sich über die Internetseite Heimatmuseum informieren oder zu den Öffnungszeiten einen Besuch vereinbaren.

 

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